AKTIENTIPS 2008

Möchten Sie die Kurzform aller Analysen von 2010, 2009, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002, 2001, 2000, 1999 oder 1998 sehen?
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01/2008

OMV

Hinter den drei Buchstaben „OMV“ verbirgt sich eines der erfolgreichsten österreichischen Unternehmen der Öl- und Erdgasbranche. OMV ist führend in Mitteleuropa, fördert mittlerweile auf fünf Kontinenten diese wertvollen Energierohstoffe. Der Konzern verfügt über ca. 2500 Tankstellen in 13 Ländern. Im Bereich Gas hat OMV mehrere Speicher und transportiert jährlich circa 43 Milliarden cbm in Länder wie Italien und Deutschland. Zur Zeit versucht OMV seinen Anteil von 20,2% an der ungarischen MOL aufzustocken, bisher ohne Erfolg. Insgesamt hat die Aktie den Anlegern sehr viel Freude bereitet. Seit 1997 erhöhte sich die Dividende von 0,19 EUR auf 1,05 EUR, das Ergebnis je Aktie stieg von 0,61 auf 4,64 EUR und der Umsatz legte von 7,4 Milliarden EUR auf beinahe 19 Milliarden EUR zu. Unsere Überlegungen zur Zukunft des Unternehmens finden sie in der Januar-Ausgabe 2008 des Concerta-Anlegerservice.

Masterflex AG

Vor 20 Jahren gegründet, wurde das Unternehmen im Jahre 2000 an die Börse gebracht. Wie immer in Zeiten der Börseneuphorie stieg der Kurs sehr schnell von 25 EUR (Emissionskurs) auf 38 EUR. Das war restlos überhöht und weder mit den aktuellen Umsätzen und Gewinnen noch mit den Wachstumschancen in Einklang zu bringen. Heute notiert die Aktie um 19 EUR. Zwischenzeitlich hat sich jedoch der Gewinn verdoppelt, so daß dieser kleine Wachstumswert mit einem KGV von 16,7 preiswert erscheint. Der aktuelle Kursverfall ist auf eine notwendige Sonderabschreibung im Geschäftsbereich Medizintechnik im 4. Quartal 2006 zurückzuführen, die einmaliger Natur ist. Zwischenzeitlich setzt das Unternehmen, welches High-Tech Schlauchsysteme und Brennstoffzellen für den Bereich 25 bis 1000 Watt herstellt, sein zweistelliges Wachstum in Umsatz und Gewinn fort. Masterflex gehört dem Prime Standard an und sollte in den nächsten Jahren auch wieder zu den S-DAX-Werten gehören. Unsere Analyseergebnisse finden Sie in der Januar-Ausgabe 2008 des Concerta-Anlegerservices.

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02/2008

BASF SE

BASF blickt auf eine lange Tradition zurück und gilt heute als Weltmarktführer in der Branche der Chemieunternehmen. Die Produktpalette umfaßt hochveredelte Chemikalien, Kunststoffe, Farbstoffe sowie Fahrzeug- und Industrielacke. Auch in Asien hat der Konzern frühzeitig Fuß gefaßt und gehört zu den größten Chemieinvestoren in China. Das abgelaufene Jahr wird mit einem Umsatz von rund 58 Milliarden EUR wohl das bis jetzt erfolgreichste in der Geschichte der ehemaligen „Badischen Anilin- und Sodafabrik“ sein.
Doch die Ludwigshafener ruhen sich nicht aus, sondern richten den Konzern in großen Teilen neu aus. Wie diese neue Ausrichtung aussieht und welche Auswirkung dies auf die Zyklik der Aktie haben wird, lesen Sie in der aktuellen Februar-Ausgabe des Concerta-Anlegerservice.

Fuchs Petrolub Vorzugsaktien

Vor 5 Jahren haben wir diese Aktie bereits vorgestellt. Seitdem hat sich der Kurs verdoppelt und die Dividende wurde von 0,48 EUR für 2002 auf 1 EUR für 2006 gesteigert. Insgesamt ein sehr erfreuliches Ergebnis für den Anleger. Zwischenzeitlich hat der Kurs sich sogar im letzten Jahr auf 75 EUR verdreifacht, aber infolge der Börsenbaisse ist der aktuelle Aktienkurs auf 50 EUR gefallen. Grund genug, die Aktie neu zu analysieren, denn alle Kennziffern wie Ergebnis und Buchwert je Aktie sind noch stärker gestiegen als der Kurs der Aktie.
Das Unternehmen rangiert als Nr. 9 unter den Schmierstoffherstellern weltweit. Bezieht man die Rangfolge auf die unabhängigen, nicht zu einem Ölkonzern gehörigen Gesellschaften, ist Fuchs Petrolub AG mit Abstand die Nr. 1 und hält in diversen Spezialbereichen wie Umformschmierstoffen für die Stahlindustrie und Korrosionsschutz eine Spitzenstellung. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der Februar-Ausgabe 2008 des Concerta-Anlegerservice.

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03/2008

ING Groep N.V.

Die niederländische Allfinanzgruppe ING gehört zu den Unternehmen, die schon in den achtziger Jahren das Banken- und Versicherungsgeschäft erfolgreich zusammengeführt haben. Die ersten Ursprünge der Versicherungsgruppe gehen zurück auf das neunzehnte Jahrhundert. Mittlerweile ist ING weltweit in über 50 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 120000 Mitarbeiter. In Deutschland ist das Unternehmen durch die erfolgreiche ING Direktbank „ING Diba“ bekannt. Die Gruppe erwirtschaftete letztes Jahr einen Umsatz von über 75 Milliarden EUR und erzielte dank des Verkaufs ihrer ABN Amro und Numico Aktien (1 Milliarde EUR Zusatzgewinn) eine Gewinnsteigerung um über 19% auf 9,2 Milliarden EUR – ein exzellentes Ergebnis in dem verlustreichen Jahr der Finanzinstitute. Die Aktie wird aktuell nur mit dem 5-6 fachen KGV bewertet und erwirtschaftet eine Dividendenrendite von 6,5%. Ein wesentlicher Grund für die niedrige Bewertung ist die Zurückhaltung der Investoren, denn auch aktuell befürchten einige Analysten, daß entgegen der Erklärungen des Managements ein erheblicher Finanzabschreibungsbedarf auf ING zukommen kann.

Nestlé

Vor 140 Jahren fand Henri Nestlé, ein Schweizer Apotheker deutscher Abstammung, ein Verfahren, um ein lösliches Milchpulver herzustellen, welches Säuglingen als Muttermilchersatz gegeben werden konnte. Das war der Grundstein für den heutigen Weltkonzern. Nestlé ist das größte Industrieunternehmen der Schweiz und der größte Lebensmittelkonzern der Welt. Schon 1929 schloß sich Nestlé mit drei großen Schokoladenproduzenten zusammen, und 1938 begann man mit der Vermarktung von löslichem Kaffee, dem berühmten Nescafé.  In den neunziger Jahren erfolgte mit der Akquisition von Perrier und San Pellegrino der Einstieg in das lukrative Mineralwassergeschäft. Nestlé achtet immer auf den Erwerb guter Markennamen und pflegt sie intensiv. In rund 500 Produktionsstätten und im Vertrieb werden über 276000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen ist sehr solide finanziert, bekannt für sein stetiges Wachstum und eine relativ stetige Kurswertentwicklung.

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04/2008

Bilfinger Berger AG

Die Bilfinger Berger AG gehört heute zu den größten, weltweit aufgestellten Bau- und Dienstleistungskonzernen. Die Tätigkeitsbereiche umfassen derzeit die Geschäftsfelder Ingenieurbau, Hoch- und Industriebau, den Dienstleistungsbereich und die sog. Betreiberprojekte. Das abgelaufene Jahr war sehr erfolgreich. Doch wie geht es weiter? Das Baugeschäft soll ausgegliedert werden, die rückläufige Konjunktur und die hohen Rohstoffkosten sind eine unbekannte Größe für die Zukunft. Wie wir die Zukunft des Konzerns sehen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Concerta-Anlegerservice für den Monat April.

Geberit AG

Jeder hat schon einmal die Marke „Geberit“ gelesen. Nur wenige wissen jedoch, daß dieser Toilettenspülkastenhersteller ein Schweizer Unternehmen ist, welches europäischer Marktführer für Sanitärtechnik ist. Noch bemerkenswerter ist die unternehmerische Leistung in Zahlen ausgedrückt. Seit der Börseneinführung 1999 stieg der Umsatz von 1 Milliarde CHF auf 2,5 Milliarden CHF, das Ergebnis je Aktie verzehnfachte sich fast von 1,31 CHF auf 11,67 CHF, und sogar die Dividende wurde kontinuierlich von 0,80 CHF auf 5,20 CHF aufgestockt. Grund genug, die Aktie zu analysieren, zumal sie kürzlich einen Kursdämpfer erlitt (von 221 CHF auf 129 CHF).

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05/2008

Kühne & Nagel

Im Jahre 1890 gründeten August Kühne und Friedrich Nagel in Bremen eine Seehafenspedition. Heute ist das Unternehmen die Nr. 1 im globalen Seefrachtverkehr. Auch in der Luftfracht, sowie im Gütertransport auf Bahn und Straße mischt der Konzern kräftig mit. 1974 verlegte Klaus-Michael Kühne den Firmensitz in die Schweiz, 1994 folgte dann der Gang an die Börse. Heute beschäftigt das Unternehmen über 52000 Mitarbeiter an 830 Standorten. Mit der Globalisierung hat der Konzern seit 1998 den Umsatz verdreifacht und den Gewinn verfünffacht. Das Eigenkapital wurde in den letzten 10 Jahren von 404 Millionen auf 2,37 Milliarden CHF gesteigert. Dank dieser Entwicklung wird die Aktie auch aktuell relativ hoch bewertet, denn auch zukünftig werden Logistik und Transport überdurchschnittlich wachsen. Nähere Informationen finden Sie in der Mai-Ausgabe unseres Concerta-Anlegerservice.

Münchener Rück

Die deutschen Versicherungsgesellschaften wie Allianz und Münchener Rück gehörten bis 2002 zu den am höchsten bewerteten Aktien mit Kursgewinnverhältnissen von bis zu 50. Dann kam für die Münchener Rück 2001 ein kräftiger Gewinneinbruch und seitdem notiert die Aktie nach einem Spitzenkurs von 378 EUR im Jahre 2000 zwischen 100 und 140 EUR, obwohl seitdem der Gewinn je Aktie von 4,30 EUR auf 17 EUR gesteigert wurde. Aktuell wird die Aktie nur mit dem 6,8fachen Gewinn bewertet und wirft eine Dividendenrendite von 4,5% ab. Das erscheint wiederum eine Übertreibung in die andere Richtung zu sein. So denkt wohl auch Warren Buffet, der für seine Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway für 125 Millionen EUR kürzlich Aktien gekauft hat. Der Vorteil der Münchener Rück ist, daß sie als Nummer 2 nach Swiss RE nicht nur stark im breit gestreuten Rückversicherungsgeschäft ist, sondern daß man mit der ERGO-Versicherungsgruppe auch das Erstversicherungsgeschäft in den Sparten Leben, Unfall und Krankenversicherung abdeckt. Hinzu kommt als dritter Sektor das Asset Management Geschäft der MEAG, die immerhin 200 Milliarden EUR Vermögen verwaltet. Weitere Daten finden Interessierte in der Mai-Ausgabe des Concerta-Anlegerservice.

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06/2008

Caterpillar Inc.

Seit mehr als 80 Jahren ist Caterpillar im Dienst der Bau- und Bergbauwirtschaft tätig. Bei einem Umsatz von 45 Milliarden USD ist Caterpillar weltweit der führende Hersteller von Bau- und Bergbaumaschinen, Diesel- und Erdgasmotoren sowie Industriegasturbinen. Da wegen der stark angestiegenen Nachfrage nach Rohstoffen viele Bergbauunternehmen die weltweit bekannten Caterpillar-Maschinen ordern, haben sich Umsatz und Gewinn in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Die Aktienkurse sind ebenfalls kräftig gestiegen. Dank der guten Bergbaukonjunktur und der umfangreichen Infrastrukturinvestitionen in Asien sollte sich diese positive Geschäftsentwicklung fortsetzen. Näheres können Sie im Concerta-Anlegerservice Juni 2008 lesen.

Stada Arzneimittel AG

Pharma-Aktien sind zwar zur Zeit nicht sehr gefragt, das gilt jedoch nicht für Stada, die zu einer besonderen Kategorie der Pharmawerte gehört. Stada erwirtschaftet 75% des Umsatzes mit Generika, betreibt keine eigene Forschung, und der Vertrieb von Markenartikeln macht nur 20% des Umsatzes aus. Das Produktportfolio besteht hauptsächlich aus nicht verschreibungspflichtigen Präparaten. Stada erwirtschaftete im letzten Jahr mit einem Jahresumsatz von 1,57 Milliarden EUR einen Gewinn von 105,1 Millionen EUR. Der Umsatz ist in den letzten 10 Jahren kumulativ um 20% und der Gewinn je Aktie um 17,7% gestiegen. Sehr weitsichtig hat sich Stada auf die Eroberung der osteuropäischen Märkte konzentriert. 2006 wurde die serbische Hemofarm-Gruppe und 2007 die russische MAKIZ-Gruppe erworben. Rußland ist mit Umsatzsteigerungen von über 50% im Jahre 2007 und 64% im ersten Quartal 2008 der zweitgrößte nationale Markt geworden. Die Stada-Aktie verzeichnet ein stetiges Gewinnwachstum und eine stabile Bewertung. Einzelheiten können aus der Analyse im Concerta-Anlegerservice Juni 2008 entnommen werden.

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07/2008

Sixt AG Stammaktien

Martin Sixt gründete 1912 eine der ersten Autovermietungen in Deutschland und startete mit einem Fuhrpark von nur sieben Fahrzeugen. Heute ist Sixt mit seinen fast 1700 Stationen in der ganzen Welt vertreten und verfügt über eine Flotte von 40.000 Fahrzeugen im Werte von fast 1 Milliarde EUR. In Deutschland ist er mit einem Marktanteil von 30% Marktführer und in Europa Nummer Vier unter den Autovermietungen. Mit 2341 Mitarbeitern erzielte Sixt 2007 einen Umsatz von 1,57 Milliarden EUR und einen Gewinn von 93,6 Millionen EUR. Sixt zeichnet sich durch hohe Kreativität aus. Letzter Clou ist ein Carsharing-Programm mit Kleinwagen, die über Mobiltelefon gebucht werden können.
Wer die ausführliche Analyse lesen möchte, kann unsere Juli-Ausgabe des Concerta-Anlegerservice ordern.

Fugro N.V. Zertifikate

Fugro N.V. ist eine Dienstleistungsgesellschaft für die Öl- und Gasindustrie, den Bergbau und Hoch- und Tiefbau. Die Serviceleistungen werden durch drei Sparten erbracht: den Geotechnischen Service, die Datensammel- und Verarbeitungssparte und die Geowissenschaftliche Sparte. 1962 wurde die Gesellschaft als Ingenieursbüro gegründet, wurde 1992 an der Amsterdamer Börse zum Handel zugelassen und gehört seit 2002 zum Amsterdam Midkap Index (AMX). Heute beschäftigt die Gesellschaft 12000 Mitarbeiter an Standorten in 50 Ländern, die eine Gesamtleistung von rund 1,5 Milliarden EUR erwirtschaften. Durch die starke Nachfrage nach Öl, Gas und Rohstoffen sowie durch die schnell wachsenden Infrastrukturaktivitäten in den Entwicklungsländern besteht ein hoher Bedarf an Serviceleistungen durch Fugro N.V. Umsatz und Gewinn sind in den zehn letzten Jahren zweistellig gestiegen. Das sollte sich auch in den nächsten fünf Jahren fortsetzen. Wer Näheres über die Gesellschaft erfahren will, sollte unsere Juli-Ausgabe des Concerta-Anlegerservice anfordern.

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08/2008

Geox

Geox – Hersteller des ersten atmungsaktiven Schuhs
In den neunziger Jahren schuf Mario Moretto Polegato den „atmungsaktiven Schuh“, patentierte diese Idee und, als er mit der Vermarktung dieses Gedankens bei den großen Schuhherstellern nicht erfolgreich war, entschloß er sich, es mit der finanziellen Unterstützung des Weingeschäftes seiner Familie selber zu machen. Heute ist Geox S.p.A. mit seiner Schuhmarke Nr.1 in Italien and Nr. 3 weltweit. Mehr als 60% des Umsatzes werden in 68 Ländern erzielt. Geox besitzt 823 Geschäfte, die nur Geox-Produkte verkaufen, and beliefert ungefähr 10.000 Geschäfte weltweit, die eine Vielzahl von Markenprodukten verkaufen. Seit 2001 konnte der Umsatz von 147,6 auf 770,2 Millionen EUR gesteigert werden. Der Nettogewinn ist von 7,5 Millionen EUR auf 123 Millionen EUR gestiegen. Das Eigenkapital der Aktionäre stieg 20fach auf 357 Millionen EUR. 2004 ging die Gesellschaft an die Börse. Die Anleger waren glücklich mit einem Aktienkursanstieg von 140% von 2004 bis 2007, aber während der letzten 52 Wochen sackte der Aktienkurs von 16,40 EUR bis auf 6,27 EUR ab, obwohl die Gesellschaft auch im ersten Halbjahr 2008 zweistellig wuchs.
Wenn wir Ihr Interesse an der Aktie geweckt haben, können Sie mehr darüber in der September-Ausgabe 2008 des Concerta-Anlegerservice lesen.

LVMH

Jeder, der sich für Luxuswaren interessiert, kennt Louis Vuitton und Moet Hennessy. Diese beiden Gesellschaften haben 1987 fusioniert und nennen sich seitdem LVMH, und die LVMH-Gruppe hat seitdem erfolgreich gewirtschaftet. LVMH besitzt ein einmaliges Portefeuille von über 60 berühmten Marken, und zwar in den folgenden Bereichen:
- Wein und Alkoholika
- Mode und Lederwaren
- Parfüm und Kosmetika
- Uhren und Schmuck
Zusätzlich wurde das internationale Ladennetz ausgebaut mit mehr als 2000 Geschäften weltweit. Trotz der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums steigert LVMH weiterhin Umsatz und Gewinn, denn Luxusgüter werden mehr und mehr in Ländern wie Rußland, Indien und China verlangt. Die allgemeine Börsenbaisse verursachte auch einen Kursverfall der LVMH-Aktie von 85 auf 60 EUR. Das macht sie wieder attraktiv für eine Kaufüberlegung. Lesen Sie mehr darüber im Concerta-Anlegerservice, Ausgabe September 2008.

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09/2008

Nordex

Nordex – eine Gründergesellschaft für das Geschäft mit der erneuerbaren Energie
1985 wurde Nordex in Dänemark gegründet und begann mit der Entwicklung und Produktion von ertragsstarken Windanlagen für jedes Windregime. 1992 wurde die Produktion nach Deutschland verlagert und im Jahr 2000 wurden die Windkraftgeschäftsaktivitäten auf die neu gegründete Nordex AG übertragen. 2000 erfolgte auch der Börsengang, und seit dieser Zeit erlebte die Gesellschaft eine ziemlich wilde Phase, und eine ganze Reihe von Anlegern verloren mit ihrem Investment in Nordex-Aktien viel Geld. Das Unternehmen setzte jedoch sein Wachstum mit hohen zweistelligen Prozentsätzen fort, heute verfügt die Gesellschaft über Produktionsstätten in Deutschland und China und demnächst auch in den USA. Das Management erwartet für 2008 eine 50%ige Wertsteigerung des Betriebsgewinns bezogen auf einen Umsatz von 1,1 Milliarden EUR. Kürzlich hat die Quandt-Erbin Susanne Klatten, die die Mehrheit der Altana AG und eine bedeutsame Beteiligung an der BMW AG besitzt, 20% der Nordex-Aktien für 300 Millionen EUR erworben. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der September Ausgabe des Concerta-Anlegerservice.

Royal Vopak

Royal Vopak – Weltmarktführer für Tanklager für liquide Massenprodukte
Die Geschichte dieses niederländischen Tanklagerspezialisten für Öl- , Gas- und flüssige Chemieprodukte reicht 400 Jahre zurück, als die weltbekannte Niederländische Ost Indien Gesellschaft in ihrer Blütezeit war und Kaffee, Tee sowie Gewürze aus dem Fernen Osten nach Europa brachte. Für die Lagerung und den Transport und die dazugehörigen Dienstleistungen dieser Güter benötigte man in den Häfen entsprechenden Service. Das war der Beginn der Blauwhoed Aktivitäten. Diese Gesellschaft fusionierte 1967 mit Pakhuismeesteren und nannte sich fortan Pakhoed. 32 Jahre später schloß sich Pakhoed mit Van Ommeren zusammen, die ebenfalls Schiffstransport und Tanklager betrieb. Die neue Gesellschaft wurde Vopak genannt. Seit 1999 konzentrierte sich Vopak ausschließlich auf das Tanklagergeschäft und die damit verbundenen Logistikdienstleistungen und wurde so Weltmarktführer in dieser Sparte. Kürzlich hat man sich mit Gasunie entschlossen, in Rotterdam die erste Großanlage für Flüssiggas zu bauen, mit der über das Gasunienetz ganz Nordwesteuropa versorgt werden soll.
Seit 2003 wuchsen Umsatz und Gewinn der Gesellschaft zweistellig, und das Management erwartet, daß sich dieses Wachstum in den kommenden Jahren aufgrund der starken Nachfrage nach flüssigen Energieprodukten noch beschleunigen wird. Weiteres hierüber können Sie in der neuesten Ausgabe des Concerta-Anlegerservice lesen.

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10/2008

Krones AG

Der Spezialmaschinenhersteller Krones hat sich in der fast 60jährigen Firmengeschichte zum Weltmarktführer für Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen entwickelt. Produziert wird an fünf Standorten in Deutschland, exportiert wird in die ganze Welt. Gut 80% des Umsatzes erwirtschaftet der Konzern bereits im Ausland. Coca-Cola, Pepsi und Nestlé sind nur einige internationale Getränkeerzeuger, die zum Kundenkreis gehören und die auf die Produktions- und Abfüllanlagen „Made in Germany“ schwören. Die Nachfrage aus den Schwellenländern nach hygienisch verpackten Säften und Mineralwässern steigt ständig und sorgt für weitere Umsatzschübe.
Welche Einflüsse der aktuelle Konjunkturzyklus auf die Zukunft von Krones hat, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Concerta-Anlegerservices.

Transocean Inc.

Die Gesellschaft ist weltweit der größte Bohrinsel-Anbieter und der führende Dienstleister für Bohrdienstleistungen weltweit. Sie verfügt über eine Flotte von mehr als 140 mobilen Bohrinseln für den Küstenbereich, plus acht Tiefwassereinheiten, die sich noch im Bau befinden. 2007 fusionierte Transocean mit GlobalSantaFe, einem früheren Konkurrenten mit einem Umsatz von 4,4 Milliarden USD und einem Nettogewinn von 1,7 Milliarden USD. Für 2008 wird erwartet, daß sich der Umsatz beinahe auf 12 Milliarden USD verdoppelt und der Gewinn über 3 Milliarden USD betragen wird. Der Auftragsbestand reicht bis 2014, und die Kapazitäten für Bohrinseln sind für 2008 voll und für 2009 zu ungefähr 90% ausgelastet. Die Aktie wird an der Börse mit einem KGV von 7,5 bewertet. Die Gesellschaft zahlt bisher keine Dividende, es ist jedoch beabsichtigt, 2009 eine Sonderausschüttung zu machen oder ein Aktienrückkaufprogramm zu beschließen, vorausgesetzt allerdings, daß sich das erfreuliche Wachstum weiter fortsetzt. Ölservicegesellschaften profitieren aktuell sehr stark von der großen Nachfrage nach Öl- und Gasreserven. Eine eingehende Studie finden Sie in der letzten Ausgabe von Concerta-Anlegerservice.

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11/2008

Fresenius VZ

Fresenius gehört zu den führenden Gesundheitskonzernen der Welt. Die Tätigkeitsschwerpunkte umfassen insbesondere die Bereiche Infusions- und Ernährungstherapie und Dialyseprodukte sowie Dialysedienstleistungen. Zudem ist der Konzern einer der größten privaten Krankenhausbetreiber in Deutschland. 117.000 Menschen arbeiten weltweit für den Konzern. Im 1. Halbjahr 2008 erreichte Fresenius mit einem Umsatz von 11,35 Milliarden EUR und einem Gewinn von 410 Millionen EUR neue Höchstmarken. Wie sich das aktuelle konjunkturelle Umfeld auf die Zukunft auswirkt und welche Bedeutung der demographische Wandel für das Unternehmen hat, lesen Sie in der November-Ausgabe unserer Unternehmensanalysen im aktuellen Concerta-Anlegerservice.

ABB Ltd.

Die ABB-Aktie gehört zweifelsohne zu den ausgebombten Werten der letzten Zeit. Innerhalb von sechs Monaten hat sich der Kurs von über 20 EUR auf 10 EUR halbiert. Dabei boomte auch im dritten Quartal das Geschäft und der Nettogewinn stieg um 26%. ABB hat sich mittlerweile auf folgende wachstumsträchtige Gebiete der Elektrotechnik ausgerichtet:

- Energietechnik-Produkte
- Energietechnik-Systeme
- Automationsprodukte
- Automationssysteme und
- Roboter

Da die Energieerzeugung und –verteilung weltweit, insbesondere in den Schwellenländern, beschleunigt ausgebaut werden muß, hat hier ABB eine sehr starke Weltmarktstellung.
Seit September ist Joseph Hogan, der bei GE die Medizintechnische Sparte aufgebaut hat, als Chef tätig. ABB hat eine Kriegskasse von fast 5 Milliarden USD und will einerseits organisch, aber auch durch Zukäufe weiterhin wachsen. Selbst wenn wir uns in einer Rezession befinden sollten, ist zu erwarten, daß ABB in jedem Fall mittelfristig zweistellig wachsen wird. Näheres über die Gesellschaft können Sie in der neuesten Ausgabe des Concerta-Anlegerservice nachlesen.

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12/2008

Siemens AG

Der Weltkonzern Siemens hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordgewinn von 5,9 Milliarden EUR erzielt. Das jedoch nur, weil ein Sonderertrag aus dem Verkauf von VDO an Continental angefallen ist, denn im letzten Quartal schrieb der Elektrotechnikriese einen Verlust von 2,4 Milliarden EUR.
In der letzten Zeit ist Siemens nicht aus den Negativschlagzeilen herausgekommen. Für Zahlungen als Folge der größten Schmiergeldaffäre der Nachkriegszeit mußte der Konzern alleine rund 1 Milliarde EUR an Rückstellungen bilden. Weitere 300 Millionen EUR müssen nach einem Vergleich mit dem Insolvenzverwalter an die ehemalige Handy-Sparte Ben-Q gezahlt werden. Wie geht es weiter mit Siemens nach einem Kurssturz von gut 50%? Lesen Sie unsere ausführliche Analyse in der aktuellen Dezemberausgabe des Concerta-Anlegerservice.

Telefónica

Telefónica ist einer der erfolgreichsten europäischen Telekommunikations- und Mediendienstleister. 2008 werden ein Umsatz von 58 Milliarden EUR und ein Gewinn von 7,5 Milliarden EUR erwartet. Telefónica hat ein überaus starkes Standbein in der Wachstumsregion Lateinamerika. Das aktuelle KGV beträgt 8,6 und die Dividendenrendite über 6%. Im Bericht über das 3. Quartal 2008 bestätigte das Management die Auszahlung einer Dividende von 1 EUR für 2008 und wies daraufhin, daß weitere 50 Millionen Aktien bis zum Jahresende zurückgekauft werden sollen, und zwar zusätzlich zu den 2008 bereits erworbenen 100 Millionen Aktien. Auch in den kommenden Jahren soll die Dividende progressiv erhöht werden. Nähere Einzelheiten finden Sie in der Dezemberausgabe des Concerta-Anlegerservice.

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