ANALYSES OF FORMER YEARS

Would you like to see a short version of all analyses of 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002, 2001, 2000, 1999 or 1998? Or do you prefer an overview (as PDF-file) of all shares that were analysed by CONCERTA-Aktienservice during the last 5 years?


SHARES OF THE LAST MONTHS


10/2009

RWE

RWE hat sich nach dem Vorstandswechsel als Energiekonzern auf  Strom und Gas konzentriert.  In diesen Bereichen nimmt RWE Spitzenpositionen in Deutschland und Großbritannien ein, in Europa ist RWE Nr.3 beim Stromabsatz und die Nr. 6 beim Gasverkauf.
Wir haben die Aktie vor 4 Jahren analysiert und zu einem Kurs von 47,54 EUR zum Kauf empfohlen. Damals betrug die Dividende noch 1,50 EUR, heute sind es 4,50 EUR. Bei einem aktuellen Kurs von 63,64 EUR ergibt sich eine Rendite von 7%. Allerdings konnten 2008  aus dem Verkauf von Beteiligungen Sondergewinne erzielt werden, die sich 2009 nicht wiederholen werden. Dafür kann RWE  in diesem Jahr die niederländische Essent-Gruppe zu einem deutlich niedrigeren Kaufpreis übernehmen.  Darüber hinaus besteht die Hoffnung, daß die  Laufzeiten der  sicher arbeitenden Kernkraftwerke unter der neuen Regierung verlängert werden.

Roche Holding Genußscheine

Im Jahre 1896 gründete Fritz Hoffmann-La Roche sein Unternehmen,  in dem er die industrielle Fertigung von Medikamenten  vorantrieb.  Bis zum Ersten  Weltkrieg  konnte er den  Absatz seiner Medikamente unter eigens geschaffenen Markennamen in der Schweiz und im Ausland stark ausweiten.  Nach einer ersten ernsthaften Krise  von 1915 bis 1927 wurde die zweite Wachstumsphase mit  dem Aufbau einer Vitaminproduktion in die Wege geleitet.  Heute gehört Roche zu den Spitzenunternehmen der Pharmaindustrie und ist insbesondere bekannt  für seine onkologischen Medikamente und für  die Betreuung von Diabetikern. Kürzlich hat Roche die restlichen Anteile der Genentech  für 40 Milliarden USD erworben.  Roche erwirtschaftet 45 Milliarden CHF Umsatz, investiert über 9 Milliarden CHF jährlich in die Forschung. Die Aktie ist historisch betrachtet auf Basis des aktuellen KGVs von 13 sehr preiswert. Seit einigen Jahren wird die Dividende überdurchschnittlich gesteigert, so daß auch die Aktionäre unmittelbar an dem Wachstum partizipieren.

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11/2009

C.R. Bard, Inc.

C.R. Bard wurde vor über 100 Jahren von Charles Russell Bard gegründet. Er wollte Produkte entwickeln, die Blasenbeschwerden lindern. Heute gehört C.R. Bard, Inc. zu den ganz großen Firmen der Medizintechnik wie Baxter, Medtronic, Boston Scientific und St. Jude Medical. Die Produktpalette konzentriert sich auf die Bereiche Gefäßmedizin, Urologie und Onkologie. Die Gesellschaft ist sehr solide finanziert. Das Eigenkapital beträgt fast 2 Milliarden USD, die Bankschulden lediglich 150 Millionen USD. Die Dividende ist gering, wird jedoch stetig erhöht. Die Gewinne werden vornehmlich in Forschung und Entwicklung reinvestiert, um auch in Zukunft eine überzeugende Technologie bieten zu können. Die Aktie ist aktuell im Vergleich zu der Bewertung in den letzten 5-10 Jahren sehr günstig zu haben. Das KGV beträgt nur 15,4 gegenüber einem Durchschnitt von 20 in den letzten 10 Jahren. Diese Aktie erscheint für den langfristig, aber auch kurzfristig denkenden Anleger attraktiv. Eine ausführliche Darstellung finden Sie im Concerta Anlegerservice November 2009.

Kontron AG

Im Jahr 2000 wurde die Gesellschaft unter dem damaligen Firmennamen Kontron Embedded Computers AG an dem Neuen Markt der Frankfurter Börse eingeführt. Nach einem fulminanten Start im NEMAX50 im Rahmen der Technologieeuphorie erlebte die Aktie eine beispiellose Talfahrt von 66 EUR bis auf 1,69 EUR im Jahr 2002. Das Jahresergebnis war 2002 mit 1,7 Millionen und 2003 mit 29,5 Millionen EUR negativ. In den Jahren 2004 bis 2008 konnte Kontron den Jahresüberschuß von 13,7 auf 36,3 Millionen EUR um 165% steigern. Die Eigenkapitalquote betrug immer über 50%, 2008 sogar 62%. Der Umsatz wurde in den letzten 5 Jahren kontinuierlich zweistellig erhöht. Heute gehört Kontron AG zusammen mit zwei anderen Gesellschaften zu den Marktführern weltweit für Embedded Computer. 2009 hat sich umsatz- und ertragsmäßig eine Delle ergeben. Dank der guten Auftragslage wird jedoch wieder ein kräftig wachsendes Geschäft für 2010 erwartet. Näheres erfahren Sie im Concerta Anlegerservice, Ausgabe November 2009.

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12/2009

Chevron Corp.

Chevron ist eine der größten integrierten Energiegesellschaften weltweit. Die Ursprünge werden zurückverfolgt bis zum Jahr 1879, in dem ein Ölfund im Pico Canyon, nördlich von Los Angeles, gemacht wurde. Daraus entstand dann die Pacific Coastal Oil Company, die sich später in Standard Oil Co. of California umbenannte und schließlich den Namen Chevron erhielt. Das war 1984, als die Gulf Oil Corp. übernommen wurde. 2001 fusionierte Chevron mit Texaco und 2005 mit Unocal Corporation. Diese Fusionen und Übernahmen haben Chevron zur zweitgrößten Energiegesellschaft weltweit gemacht. In den letzten Jahren hat es Chevron verstanden, die Öl- und Erdgasproduktion überdurchschnittlich zu erhöhen. Auch in den nächsten Jahren werden Vorhaben in vielen Regionen der Erde die Produktion aufnehmen. Das macht Chevron wachstumsstark und interessant. Nähere Einzelheiten finden Sie in der Dezember-Ausgabe des Concerta Anlegerservice.

ISRA VISION AG

ISRA VISION AG ist ein Ableger der Darmstädter TH. Es handelt sich um ein hochinnovatives Wachstumsunternehmen. Seine Spezialgebiete sind die Bereiche industrielle Bildverarbeitung und Oberflächeninspektionssysteme. Auf beiden Gebieten gehört ISRA VISION zu den Weltmarktführern. Im Jahre 2000 wurden die Aktien am Neuen Markt zu 29 EUR eingeführt und erreichten sehr schnell Spitzenkurse von 85 EUR. Aber schon 2002 begann die Talfahrt und in den letzten 52 Wochen fiel der Kurs bis auf 4,85 EUR zurück, obwohl seit 2000 mit einer Unterbrechung im Jahr 2007 der Umsatz und Gewinn ständig zweistellig gestiegen sind. Auch im Jahr der Wirtschaftskrise, 2009, mußte ISRA VISION einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen, aber er war ausgesprochen moderat, so daß ein Studium dieser Aktie, die mit einem Kurs von 12,20 EUR nur mit dem 8-9fachen Gewinn bewertet wird, sehr interessant erscheint. Näheres können Sie in der Dezember-Ausgabe des Concerta-Anlegerservices nachlesen.

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01/2010

Carl Zeiss Meditec

Weltweit werden die Geräte und Systeme für Augenheilkunde bei den Augenärzten intensiv genutzt. In den letzten 160  Jahren hat die Firma Carl Zeiss sich mit  optischen Geräten einen großen Namen gemacht und  eine kaum zu übertreffende Wettbewerbsposition aufgebaut. Auch das Geschäftsjahr 2009 hat Carl Zeiss Meditec zur Überraschung der Analysten erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz wurde um 6,6% auf 640 Millionen EUR gesteigert, die EBIT Marge kletterte  auf 11,9% und der operative Cashflow wurde um 60% gesteigert. Das hat unverzüglich zu einem  Kurssprung von 20% geführt. Aber auch auf dieser Kursbasis erscheint die Aktie ein intensiveres Studium wert. Näheres über das Unternehmen findet sich in der Januar-Ausgabe 2010 des Concerta-Anlegerservice.

St. Jude Medical, Inc.

Erst im Jahre 1976 wurde diese  Gesellschaft gegründet und 1977 wurden die ersten Aktien ausgegeben. Initiator war der medizinische Entrepreneur Manuel Villafana, der die Entwicklung einer künstlichen Herzklappe an der Universität von Minnesota in einem Produktionsbetrieb fortentwickelt hat. Die Herzklappe  wurde aus pyrolytischem Graphit  hergestellt. Die Klappen verursachten keine Klumpenbildung im Blut und erwiesen sich als haltbar.  Heute erwirtschaftet St. Jude über 4,4 Milliarden USD Umsatz  mit 13.000 Mitarbeitern. Der Umsatz außerhalb der USA hat mittlerweile 2 Milliarden USD erreicht. Das sind 46,8% des Gesamtumsatzes.  Gewinn und Umsatz sind in den letzten 10 Jahren ohne Unterbrechung mit über 20% und über 17% jährlich gestiegen.  Das Management hat sich zum Ziel gesetzt, auch in Zukunft zweistellig zu wachsen. Wer an einer Anlage interessiert ist, sollte die Januar 2010 Ausgabe des Concerta-Anlegerservice näher studieren.

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02/2010

Medtronic, Inc.

Medtronic, Inc ist weltweit führend  für medizintechnische Instrumente wie Herzschrittmacher, beschichtete und unbeschichtete Stents. In den Bereichen Herzrhythmus, Wirbelsäule, Neurologie und Kardiovascular hat Medtronic Hilfsmittel entwickelt, die  marktführend sind.  Dabei  wurde Medtronic erst 1949 von einem Elektroingenieur und seinem Partner als Reparaturwerkstatt für medizintechnische Geräte und Instrumente gegründet. Schon bald wurde der begabte  Elektroingenieur  Earl Bakken von seinen Kunden – Ärzten und Krankenhäusern -  aufgefordert, eigene Instrumente zu entwickeln. Heute  erwirtschaftet  die Gesellschaft mit 41.000 Mitarbeitern einen Umsatz von fast 15 Milliarden USD. Hauptproduktions-  und  Absatzgebiet ist mit rund 60% des Umsatzes immer noch die USA. Es bestehen jedoch starke Bestrebungen, stärker, besonders im Fernen Osten, Fuß zu fassen.  Die Aktie war vor einigen Jahren noch sehr hoch bewertet. Das Kursgewinnverhältnis hat sich aufgrund  einer Wachstumsverlangsamung in den letzten Jahren deutlich gesenkt.  Das macht die Aktie aktuell attraktiv, zumal  aufgrund einer erfolgversprechenden Produktentwicklung  auch Umsatz und Gewinn in der nächsten Zeit schneller als bei der Konkurrenz wachsen sollten. Näheres finden Sie in der Ausgabe Februar 2010 vom Concerta-Anlegerservice.

Sage Group plc

Sage Group plc  wurde erst 1981 in Newcastle gegründet. Heute beschäftigt dieses Unternehmen für Business Software für freie Berufe, Handwerker und mittelständische Unternehmen  über 13.000 Mitarbeiter und erzielt  einen Umsatz von 1,4 Milliarden GBP.  In 24 Ländern werden über 6,1 Millionen Kunden betreut. Nur 80% der Leistung wird in Großbritannien erbracht.  Durch geschickte Akquisitionen und organisches Wachstum  konnten Umsatz und Gewinn kontinuierlich gesteigert werden. Die Wertpapier-Auswahlführergrafik zeigt die stetige Wertentwicklung. Das gilt auch für das schwierige Geschäftsjahr 2009. Wer sich näher über die Gesellschaft informieren will, sollte  die Februar-Ausgabe 2010 vom Concerta-Anlegerservice anfordern.

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03/2010

K+S AG

Vor 9 Jahren hatten wir im Mai 2001 schon einmal im Concerta-Anlegerservice die K+S AG vorgestellt. Damals war die Aktie noch kein DAX-Wert, aber ein durchaus vielversprechendes Investment. Wer sich im Mai 2001 für eine Anlage in diese Aktie entschieden hat, hat aus 10.000 EUR rund 100.000 EUR gemacht. Wer 2008 die Aktie zum richtigen Zeitpunkt veräußert hätte, hätte seinen Einsatz verzwanzigfacht. Daß sich das wiederholen wird, glauben wir nicht, aber K+S AG ist auch heute noch ein Unternehmen, welches mit Kali- und Salzprodukten gut Geld verdienen und wachsen wird. Die Weltbevölkerung dürfte bis 2050 um weitere 2,3 auf 9,1 Milliarden wachsen. Die Weltbank prognostiziert, daß die Nachfrage nach Lebensmitteln bis 2030 um 50%, jene nach Fleisch um 85% steigen wird. Um auf der kaum mehr ausweitbaren Anbaufläche mehr Ertrag zu erwirtschaften, ist der Einsatz von Düngemitteln immer wichtiger. Allein aus diesem Grund ist eine mittelfristige Anlage in K+S AG-Aktien reizvoll.

Software AG

Dieser Spezialist für Unternehmenssoftware ist bereits 40 Jahre auf dem Markt. Der richtige Durchbruch kam jedoch erst in den letzten 4 Jahren mit der Formulierung einer Unternehmensstrategie, die gezielt auf Wachstum ausgerichtet war, sei es durch innovatives organisches Wachstum, sei es durch geographische Expansion oder durch Akquisitionen. Im Jahr 2009 wurde die Übernahme von IDS Scheer vollzogen, und mit der Integration dieses Spezialisten für die Analyse von Geschäftsprozessen wird die Software AG 2010 mehr als eine Milliarde EUR Umsatz erzielen. Die Basis für profitables Wachstum ist gelegt, die Aktie ist zwar nicht billig, aber deutlich preiswerter als das bekannteste Softwareunternehmen Deutschlands. Die Softwarebranche ganz allgemein ist ein heißes Pflaster oder Investment. Eine gewisse Risikofreudigkeit muß ein Anleger schon mitbringen.

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04/2010 (From now on this service is cancelled)

Bilfinger Berger AG

Als Baukonzern ist Bilfinger Berger groß geworden. Es war Ulrich Ponto, späterer Chef der Dresdner Bank AG, der drei Bauunternehmen 1975 zu einem internationalen Baukonzern zusammenführte. Danach hat die Gesellschaft in 30 Jahren über 36 Beteiligungen akquiriert und integriert. Heute ist Bilfinger Berger weltweit tätig, aber auch in Deutschland, wo insbesondere in Köln und wohl auch in Düsseldorf im Zusammenhang mit dem U-Bahnbau Unregelmäßigkeiten aufgetreten sind. Hier wird daran gearbeitet, daß Qualitätsmanagement deutlich zu verbessern. Zunächst einmal hat die Aktie einen Kursdämpfer von 58,80 EUR auf unter 50 EUR erlitten. Der finanzielle Schaden sollte gleichwohl nicht zu einer wesentlichen Verschlechterung des Ergebnisses führen. Für die Aktie spricht insbesondere die strategische Neuausrichtung in den letzten Jahren von einem reinen Baukonzern zu einem Dienstleister. Damit wird der Schwerpunkt von riskanten Bauprojekten weg zu weniger konjunktursensitiven Dienstleistungen verlagert. Diese machen schon heute fünfzig Prozent der Gesamtleistung aus. Weitere Informationen finden Sie in der April-Ausgabe vom Concerta-Anlegerservice.

SGS

Der Schweizer Warenprüf- und Inspektionskonzern SGS ist das weltweit größte Unternehmen dieser Art. SGS mit Hauptsitz in Genf verfügt in über 140 Ländern über 1000 Niederlassungen, darunter 340 Labors. SGS ist in 10 Geschäftsbereichen tätig, darunter nimmt die Konsumgüterprüfung und die Sparte Agrikultur eine Vorrangstellung ein. Diese Bereiche sind konjunkturresistent, während die Sparten für Automotive und für Minerale großen Schwankungen unterliegen. SGS hat es verstanden, in den letzten 6 Jahren einschließlich 2009 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 12,4% und ein Gewinn-je-Aktie-Wachstum von 19,2% zu erzielen. Aufgrund der starken Marktposition sollte SGS in der Lage sein, auch zukünftig zweistelliges Wachstum zu erzielen, und zwar organisch und durch Akquisitionen. Großaktionär war unter anderem bis 2008 Baron von Finck mit einer 25%igen Beteiligung, die jedoch zwischenzeitlich auf 15% reduziert wurde. Der Gesellschaft hat das bisher nicht geschadet.
In der April-Ausgabe vom Concerta-Anlegerservice finden Sie weitere Informationen zu SGS.

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